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Luxemburgerli

Wer kennt sie nicht, die köstlichen Luxemburgerli!

Auch in seinen allerkühnsten Träumen hätte sich jener junge Konditor aus Luxemburg nicht vorgestellt, dass seine aus der heimatlichen Confiserie Namur nach Zürich gebrachte Spezialität eines Tages zum Stadtgespräch und zu dem am häufigsten verlangten Artikel der Confiserie Sprüngli würde.
Im Gegensatz zu vielen anderen Spezialitäten der Confiserie Sprüngli, die auf eine über 160jährige Geschichte zurückblicken kann, stammt die äusserst beliebte süsse Köstlichkeit nicht aus Grossvaters Rezeptbuch, sondern aus der Confiserie Namur in Luxemburg, mit der die Familie Sprüngli seit Generationen freundschaftlich verbunden ist. Konditoren aus Zürich waren im Herzogtum als Stagiaires tätig, und junge Berufskollegen aus Luxemburg hatten in Zürich Gegenrecht.
Eines schönen Tages, Ende der 50er Jahre, hatte ein junger Conditor aus Luxemburg begonnen, die Spezialität seines heimatlichen Lehrmeisters in Zürich herzustellen. Dieser Artikel war zunächst alles andere als ein „Renner“. Die Makrönli wurden zwar verkauft, aber ohne viel Enthusiasmus. Mehr aus Verlegenheit taufte man das zarte Gebäck nach seinem Herkunftsort „Luxemburgerli“. Ein Name übrigens, der in Luxemburg selbst nicht gebraucht wird.Weil die Herstellung von Hand recht aufwendig ist und viel Fingerspitzengefühl verlangt, wurde die neue Spezialität keineswegs forciert, und als der junge Konditor wieder in seine Heimat zurückkehrte, war es recht schwierig, einen würdigen Nachfolger zu finden.

Mit den Jahren kamen die Zürcher aber langsam auf den Geschmack. Die Nachfrage nach Luxemburgerli stieg an und heute werden bei Sprüngli durchschnittlich 650 Kg Luxembugerli pro Tag hergestellt und ist der beliebteste und bekannteste Artikel aus dem Sprüngli-Sortiment. Sein Ruhm geht auch über die Stadt- ja sogar über die Landesgrenzen hinaus. In den Verkaufsgeschäften ist den Luxemburgerli ein bestimmter Platz reserviert, wo sie offen oder bereits in Schachteln verpackt verkauft werden. Angeboten werden die Luxembugerli in den Aromen Vanille, Straciatella, Haselnuss, Caramel, Citron, Mocca, Himbeer, Zimt, Champagner und Schokolade, wobei einige Aromen nur saisonal erhältlich sind. Sie werden innerhalb 24 h verkauft und bleiben im Kühlschrank noch einige Tage frisch. Am Besten jedoch sind sie natürlich am ersten Tag.

Quelle

Wer sich mal selbst daran wagen möchte. Hier ein Rezept.
laureen - 3. Apr, 13:43

Danke!

Das Rezept ist eine Versuchung und Herausforderung zugleich.

Den wirklich köstlichen Luxemburgerli erliege ich immer wieder neu.

Liebe Grüße von
Laureen

Zorra - 3. Apr, 13:45

Falls du

dich wirklich daran wagst, wäre ich am Resultat interessiert.
laureen - 3. Apr, 13:57

*lach

Das habe ich erwartet. Und werde es nicht vergessen. ;-)

Liebe Grüße von
Laureen
0111000001100110 - 4. Apr, 09:41

650kg!!
wow, wer macht die alle? und vorallem wer isst die alle?

Zorra - 4. Apr, 09:52

Du weisst doch, dass man von den Dingern süchtig wird. ;-)
0111000001100110 - 4. Apr, 09:54

ja aber 650kg. also nach zwei bin ich amigs ziemlich voll.
Zorra - 4. Apr, 10:04

Nach 2kg? ;-)
0111000001100110 - 4. Apr, 10:14

nein, nach zwei luxemburgerli ;-)
Zorra - 4. Apr, 17:11

Schon!

Ich kann davon schon mehr als 2 Stück verdrücken. Aber ich mach's nicht (mehr). Die Linie, du weisst. ;-)
0111000001100110 - 4. Apr, 17:47

neineein, locker auch mehr als zwei stücke. aber eben, die linie ;-)
monoblog - 5. Apr, 20:46

na sind wir doch EHRLICH: etwas vom leckersten, was die schweiz hervorgebracht hat...

Zorra - 6. Apr, 11:29

..und erst noch von einem Luxemburger. ;-)

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